[Süße Sünden] Monkey bread

Monkey bread, Affenbrot, es ist in aller Munde. In Zeitschriften und auf sozialen Netzwerken, überall taucht es auf und schreit förmlich: back mich, back mich.
So konnte ich nicht länger widerstehen und der Hefeteig wurde mit Liebe zubereitet.

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Hefeteig hat etwas wohlig, warmes. Er vermittelt einfach ein bestimmtes Wohlgefühl innen drin. Vor allem, wenn es draußen kalt, triest und schmuddelig ist, macht es noch mehr Freude, drinnen in der warme Stube so etwas köstliches zuzubereiten.

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Monkeybread ist ganz einfach in seiner Herstellung und irgendwie auch recht spaßig, finde ich 😉
Mit diesen Kugelchen, die in Butter und in eine Zucker-Zimt-Mischung getaucht werden, ist es mal etwas anderes und bringt Abwechslung in die gute Stube.

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Ich hab ein Stück davon gegessen, den Rest hat Herr Biss ganz alleine weg gefuttert. Es hat ihm wohl geschmeckt, würde ich sagen. Es hat ihn an „Baumkuchen“ erinnert. Den man auf Weihnachtsmärkten bekommt. Ich glaube, die Zucker-Zimt-Mischung macht das aus. Der Baumkuchen wird ja auch noch warm in eine Zucker-Zimt-Mischung gewälzt. Das riecht immer so wunderbar!
Auch dieses Monkeybread. Schon nach wenigen Minuten im Backrohr duftet die ganze Wohnung. Dazu noch die Mandelblättchen, die durch den Zucker karamellisieren. Ein Gedicht!

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Und so wird’s gemacht:

Zutaten

430g glattes Mehl
30g frische Hefe
50g weiche Butter
230ml Milch
3 EL Zucker
Prise Salz
1 Ei
Zum Wälzen:
100g Butter
1 TL Zimt
125g Zucker
Für die Backform:
Butter
Mandelblättchen

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel geben, eine Wölbung in die Mitte machen. Milch lauwarm erwärmen. Hefe in die Mulde bröseln, 1 EL Zucker hinzugeben und mit der lauwarmen Milch verrühren, etwas Mehl von der Seite unterrühren. 15 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
Danach Butter, restlichen Zucker,  Salz und Ei dazugeben und zu einem glatten Teig kneten, ca. 10 Minuten. Der Teig sollte ganz glatt sein und auf Druck langsam nachgeben, dann ist er perfekt. 1 Stunde zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sichtbar aufgegangen sein.
Gugelhupfform mit Butter fetten und mit Mandelblättchen bestreuen.
Zum Wälzen die Butter bei niedriger Hitze schmelzen. Zucker mit Zimt in einer Schüssel mischen.
Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Nach der Ruhezeit des Teiges den Teig nochmal kurz durchkneten und kleine Stücke vom Teig zupfen, zu Kugeln formen, zuerst in Butter tunken und dann in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen. Nach und nach in die Gugelhupfform setzen.
35-40 Minuten backen. Nach der Backzeit aus der Form stürzen und auskühlen lassen. Wenn ihr es nicht erwarten könnt, lauwarm ist es ein Gedicht 😉

 

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